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Lifestyle

Jedem Haus seinen Heiligen

In jedem Haus einen Heiligen

In jedem Haus einen Heiligen

Diese Figuren von Heiligen aus Gips werden von umherwandernden Händlern, die nach einem Zeitplan immer wiederkehren, an gläubige Katholiken verkauft. Die wenigsten können den Preis bis zu PHP 3.500 an einem Stück zahlen und lassen sich dann auf Ratenzahlungen ein, die zweimal im Monat fällig werden.

 

Kinder auf dem Land

Kinder auf dem Land

Kinder auf dem Land

Die Familie lebt am Eingangstor zu einem großen Grundstück, welches einmal von reichen Menschen bewohnt wurde. An dieser Stelle befand sich das erste Tor, durch das der Besucher fahren musste und war dann erstmal zur weiteren Befragung zwischen diesem und dem zweiten Tor eingeschlossen. Am zweiten Tor warteten weitere Wachmänner mit einem Maschinengewehr auf erhöhtem Posten. Nach telefonischer Erlaubnis wurde dann das zweite Tor für den Besucher geöffnet. Wie auch immer, das ist lange her und ich erinnere mich nur noch fade daran. Heute lebt diese Familie als Grundstücksverwalter hier und ist Spielplatz für die Kinder.

Kinder auf dem Land

Wir waren hier um über unsere Wasserleitung zu sprechen, denn wir möchten sie wegen überhandnehmendem Wasserdiebstahl über dieses Grundstück, weg von der Straße neu verlegen.

Der Vater der Kinder macht hier aus geschlagenem Unterholz und Ästen Holzkohle.

Kinder auf dem Land

Lachende Kinder die nichts zu Lachen haben

Kinder am Meer

Kinder am Meer

Kinder am Meer          Kinder am Meer

Manchmal bringen wir an einem der Wochentage unsere Hunde ans Meer bei uns im Barangay. Ironischerweise wird der verdreckte Stadtstrand hier “Boracay” genannt. Hier nehmen viele Dorfbewohner ihr morgendliches Bad oder suchen bei Niedrigwasser nach essbaren Meeresfrüchten unter den Steinen. Es sind immer irgendwelche Menschen hier. Trinkgelage und Drogensitzungen werden abgehalten und vielleicht der eine oder der andere Teenager hat auf dem weitläufigen Gelände mit Bäumen und Büschen hier seine erste Zigarette oder den ersten Sex.

An diesem Tag ist auch eine kleine Gruppe Kinder mit einem Eimer unterwegs. Was zuerst wie eine Gruppe fröhlich lachender Kinder aussah, entpuppt sich ziemlich schnell als ein zu Tage tretendes Problem der Überbevölkerung in diesem Land. Die Kirche ist nicht weit entfernt von dieser Stelle. Sie ist nicht nur an Sonntagen immer noch gut besucht. Für die Probleme dieser Kinder ist sie aber sehr weit weg und stört sich auch nicht daran.

Die Kinder hatten uns mit den Hunden natürlich bemerkt und beobachten uns. Meine Frau nahm sich immer einen der Hunde und ging mit ihm ins tiefere Wasser, während ich auf die anden am Strand aufpasste. In kurzer Zeit überwanden die Kinder ihre Scheu und ihre Angst vor den Hunden und kamen näher.

Es entwickelte sich ungefähr dieses Gespräch:

Kinder: “Hallo.”

Ich: “Guten Morgen Kinder, was macht ihr schon so früh am Morgen hier?”

Mädchen: “Wir sammeln Muscheln und Meeresfrüchte die wir unter den Steinen finden können bei Ebbe.”

Ich: “Das ist schön aber warum tut ihr das?”

Mädchen: “Sir, unsere Familien haben nichts zu essen. Unsere Eltern haben uns geschickt am Strand was zu essen zu suchen. Sir, hast Du Kinder?”

Ich: “Ja, aber unsere Kinder sind bereits groß und haben ihre eigenen Familien.”

Mädchen: “Sir, willst Du nicht den Jungen hier in der Mitte adoptieren?”

Ich: “Warum fragst du das? Warum sollte der kleine Junge adoptiert werden?”

Mädchen: “Sir, in der Familie sie haben immer nichts zu essen. Da ist kein Geld für die Schule.”

Wie soll ich nun diesen Kindern erklären, dass wir an unsere Hunde jeden Tag mehr Hundefutter verfüttern als die ganze Familie an Essen brauchen würde aber den kleinen Jungen nicht adoptieren will. Diese Kinder gehen noch nicht oder gerade zur Schule und sind psychisch schon geschädigt. Die physische Schädigung durch Unterernährung ist bereits eingetreten oder wird sich in Kürze bemerkbar machen.

Die Kinder sind ja nicht die Einzigen die hier auf der Jagd nach etwas eßbarem sind, die halbe Bevölkerung des Dorfes zieht es hierher und das täglich. Durch die schnellwachsende Bevölkerung und die aus dem bodenschießenden Subdivisions für kleinere und mittlere Einkommen, ist man geneigt zu denken, es geht den Menschen besser. Dem ist nicht so, unten kommt weiterhin nichts an und diese Bevölkerungsschicht wächst noch immer unkontrolliert dank einer noch mächtigen katholischen Kirche, die allerdings langsam an Einfluß verliert.

Gartenmöbel und -dekoration aus Naturholz

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz

Ausserhalb einer großen Mall in der Stadt gibt es einige kleine Geschäfte die Blumen, Pflanzen und Bäume für die Gartengestaltung ausstellen und verkaufen. Hier findet man auch Möbel und Dekorationen aus massivem Holz für den Garten und Aussenbereich.

Darunter auch die daheim so beliebten Holzwagenräder. Manche Dekorationen sehen einigen mythischen Fabelwesen sehr ähnlich.

Gartenmöbel aus Holz

Gartenmöbel aus Holz

 

Der Schrottsammler kommt

Der Alteeisensammler

Der Alteeisensammler

Der Alteeisensammler          Der Alteeisensammler          Der Alteeisensammler

Der Alteeisensammler          Der Alteeisensammler          Der Alteeisensammler

Heute, am Samstagmorgen, ich fühlte mich ja schon fast wie in Deutschland, kam der Alteisensammler vorbei. Er kam nur nicht langsamfahrend mit Flötenmusik vom Band daher, sondern mit einem alten Motorrad mit Beiwagen.

Alles was nicht mehr gebraucht wurde und sich mit der Zeit angesammelt hatte, wurde zusammen gesucht. Dazu gehört alles aus Plastik außer diesen dünnen Plastiktüten die man beim Einkaufen bekommt.

In unserer ‘dirty kitchen’ hängen mehrere Säcke an der Wand für Plastik (Shampoo-, Putzmittel- und Einweg-Getränkeflaschen) und für Metall (Konservendosen, ja selbst die Kronkorken vom SM)

An Glas nimmt er nur die Flaschen der Marke “Tanduay” an und diese müssen heil sein.

In der Zwischenzeit suchten die Nachbarkinder aus der Umgebung auch noch ein paar Teile zusammen und erhielten ein kleines Taschengeld.

Ja, Geld gibt es dafür. Egal ob Plastik oder Metall. Für jedes Kilogramm zahlt der Alteisensammler sofort P10 bar auf die Hand aus. Für die leeren Tanduay-Flaschen gibt es pro Stück P1, egal ob klein oder groß.

Nachdem alles gewogen, bezahlt und verstaut war, fuhr er damit zur Sammelstelle beim Schrotthändler.

Dies ist leider nicht aus Einsicht zum Umweltschutz entstanden, schade. Diese Einsicht fehlt den Meisten hier. Nein, es ist eine Notwendigkeit, die ein paar Peso in die Geldbörse spült. Bei uns waren das diesmal P260.

Der Alteeisensammler

Einen Tag vor Taifun Pablo

Beim Bootmacher

Beim Bootmacher

Es war einen Tag bevor Taifun ‘Pablo’ uns heimsuchen sollte. Mein Sohn und die Tochter meiner Frau wohnen nur 3 Meter vom Wasser an der Gingoog Bay. Es war abgemacht, dass wir alle Personen (Frau, 2 Kinder und Haushelferin) und Tiere (1 Dt. Schäferhund und 1 Retriever),  sowie die wichtigen Computer und Papiere zu uns nach Cagayan de Oro holen. Während der Multicab beladen wurde ging ich mich etwas in diesem Dorfteil umschauen.

Mittlerweile fuhr ein Lautsprecherwagen der Gemeindeverwaltung durch das Barangay und forderte die Menschen zur Evakuierung auf. Es wurde für diesen Küstenabschnitt mit einer Sturmflut gerechnet.

Die Nachbarn bauten seelenruhig an ihrem neuen Fischerboot weiter und meinten, die ganze Aufregung wäre alles Blödsinn, die Sonne würde doch scheinen. An einer anderen Hütte lag ein Mann in der Hängematte und döste vor sich hin. Sie hatten viel Feuerholz unter und vor dem Haus aufgeschichtet. Im Dorf machte keiner Anstalten den Aufrufen zur Evakuierung zu folgen. Als wir abfuhren schüttelten sie über uns die Köpfe.

Beim Bootmacher

Der zurückgebliebene Sohn, dessen Frau im Gemeindezentrum als Krankenschwester und Hebamme arbeitet, war für die Nacht und die kommenden Tage zum Katastropheneinsatz abkommandiert. Der Sohn sollte aufs verlassene Haus aufpassen. Bereits 20 Meter hinter dem Haus führt die Strasse steil nach oben zum Highway. Er sagte, wenn es Dicke kommen würde, würde er früh genug laufen.

Er musste laufen. Die Nachbarn sind auch alle gelaufen. Die anstürmenden Wellen brachen sich an den Steinen mit ohrenbetäubendem Getöse und das Wasser flog etliche Meter hoch über das Haus. Von dem angefangenen neuen Boot, von dem Feuerholz vor und unter der Hütte, von einigen Hütten war danach nichts mehr zu finden.

Über diese Gleichgültigkeit und Dummheit der Menschen habe ich kein Mitleid mehr. Sie stehen dann da und sagen, wir haben nichts mehr. Sie stehen dann bei der Gemeindeverwaltung an und beschweren sich und warten auf etwas billigen Reis und minderwertigen Konservenfisch als Katastrophenhilfe.

Das kleine gelbe Auslegerboot ist auch weg. Man hätte sich bewegen müssen und es wegtragen müssen. Nun hat es das Wasser weggetragen. Die Menschen jammern, wir können nicht fischen gehen, wir haben kein Boot.

Beim Bootmacher

Ungewöhnliche Unterkünfte: B&B Villa Margaritha

Villa Margaritha, Sibulan, Dumaguete, Negros

Villa Margaritha, Sibulan, Dumaguete, Negros

Das Gästehaus Casa Margaritha in Sibulan / Dumaguete auf der Insel Negros, heisst alle Gäste, die sich wohlfühlen wollen in einem stilvollen, überschaubarem Haus, herzlich willkommen.

Casa Margaritha wurde 2005 für den privaten Gebrauch erbaut. Deshalb weisen das Gebäude und die Einrichtung einen hohen Standard aus. In 2010 entschlossen sich die Eigentümer zur Umwandlung in ein einzigartiges Bed & Breakfast Gästehaus und dieses wurde in 2011 eröffnet…mehr.

Jeepneys vor einfachem Restaurant

Jeepneys for einem einfachen Restaurant

Jeepneys for einem einfachen Restaurant

Dort wo um die Mittagszeit mehrere Jeepneys for einer “eatery”, also einem einfachen Restaurant parken, ist es wie vor einer Fernfahrerkneipe, da gibts gut und billig zu futtern.

17-jeepney-vor-einer-eatery-02

Holz gefeuerte Küche

Holzfeuerküche

Holzbefeuerter Herd in einer Küche

Die Küche einer der vielen ‘Eateries’. Hier steht die Köchin oder der Koch im Unterhemd in der Hitze der mehrfachen Holzfeuer.

Privates Motorrad mit Beiwagen

Privates Motorrad mit Beiwagen

Privates Motorrad mit Beiwagen

Ein Privatmann hat sich ein Motorrad mit einem Beiwagen aus Edelstahl nur für den privaten Gebrauch gebaut.



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