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Menschen

Menschen im Alltag

Grüne Reisfelder

Grüne Reisfelder

Grüne Reisfelder

Nicht lange nachdem die Reisfelder abgeerntet waren, erstrahlen die Felder bereits wieder in frischem Grün mit erneuter Reisbepflanzug.

Grüne Reisfelder

Hallo, jemand Zuhause?

Hallo, jemand Zuhause?

Hallo, jemand Zuhause?

Schäferhund Maxi muss zum Röntgen

Schäferhund beim Röntgen in den Philippinen

Schäferhund beim Röntgen in den Philippinen

Der große Schäferhund Maxi von unserer Schwiegertochter hat Probleme beim Wasserlassen. Eine Woche lang Medikamente um vermutete Steine zu zertrümmern oder aufzulösen brachten kein zufriedenstellendes Ergebnis. Der Tierarzt wollte eine Röntgenaufnahme. Wo kann man so etwas in der Stadt Cagayan de Oro machen lassen. Laut unserem Tierarzt genau gegenüber von der Einfahrt des Provinzhospitals.

Die dreieinhalb Monate alten Welpen mußten auch mit um ihre fällige Impfung beim Tierarzt abzuholen. Die Hunde waren für ihren Arztbesuch am Vormittag alle gebadet worden. Wir fuhren kurz nach dem Mittagessen los und lieferten die kleinen erstmal in der kleinen Tierklink ab.

Danach ging es dann in die Stadt noch einige Kleinigkeiten zu besorgen und das Geld für das Röntgen und den Tierarzt von der Bank zu holen. Da man zufällig am Department of Agriculture vorkam, konnte man auch mal eben anhalten und dort nachfragen ob sie Hunde röntgen. Bevor dort einer kapiert hatte um was es ging, waren nach einigem Hin- und Herlaufen 30 Minuten vergangen. Man fuhr weiter und kam zu einer kleinen Klinik die Urintests und auch X-Ray machen. Man hätte im Moment viel zu tun, wir sollten mit dem Hund doch gegen 17 Uhr wiederkommen. Zum guten Schluß fuhr man dann doch noch zum Provinzkrankenhaus  um dort nachzufragen. Genau wie beschrieben war das CAPITAL COMMUNITY DIAGNOSTIC CENTER dort gegenüber dem Eingangstor.

Hier begann nun das Drama. Viel etwas anderes hatte ich tief im Inneren eigentlich auch nicht erwartet. Wir brachten Maxi an der kurzen Leine durch die wartenden Menschen. Er war sehr brav. Maxi mußte auf den Tisch, auch das ließ er mit sich anstandslos machen. Als er jedoch auf den Rücken gelegt werden sollte, dabei auch noch still halten sollte, war es mit der Ruhe aber vorbei. Ein vorwurfsvoller Blick von Maxi ob wir denn nicht alle richtig hätten und das ging nun mal nicht. Dann meinte derjenige der die Maschine bediente, wir sollten es mal auf dem Bauch probieren. Das sah nur für den Anfang leichter aus, weil Maxi mit gespreizten Hinterbeinen flach liegen sollte. Auch das ging nicht. Sinnlos. Also zurück zum Tierarzt.

Schäferhund beim Röntgen in den Philippinen

Hier bekam Maxi nun eine Betäubungsspritze, er sollte einschlafen. Das tat er auf der Rückfahrt zum Diagnose Center auch. Allerdings nicht für lange. Aber er war soweit ruhig gestellt. Wir trugen ihn diesmal auf einer Decke in den Röntgenraum und diesmal konnten wir ihn auf den Rücken legen und kurze Zeit festhalten, so dass zwei Aufnahmen gemacht werden konnten.

Schäferhund beim Röntgen in den Philippinen

Danach trugen wir Maxi wieder zum Multicab wo er sich ausruhen konnte. Er war zwar immer wieder wach aber aufstehen konnte er nicht.

Wir warteten bis die Röntgenaufnahmen trocken waren. Die tropften so auf einen alten Lappen im Röntgenraum vor sich hin auf den Fußboden.

Beim Tierarzt dann große Erleichterung. Es wurden keine Steine festgestellt. Maxi bekommt nun Medikamente gegen eine Entzündung des Urinweges und hoffen wir mal, dass es das dann war.

Mittlerweile war es dunkel geworden und es hatte angefangen zu regnen als wir wieder Zuhause waren.

Schäferhund beim Röntgen in den Philippinen

Seifenblasen

Mit Seifenblasen um sich schießende Frau

Mit Seifenblasen um sich schießende Frau

Mit dieser Spielzeugpistole werden Seifenblasen verschossen.

Die Frau versucht mit dem Verkauf von Spielzeug auf dem Bürgersteig ihren Lebensunterhalt zu verbessern. Dabei muss sie ihr Kleinkind auch noch betreuen, denn einen Kita-Platz kann sie hier nicht beanspruchen.

Flickschuster & Schuhmacher

Flickschuster & Schumacher

Flickschuster & Schuhmacher

Flickschuster & SchumacherDie Flickschuster findet man rund um die Märkte oft auf den Bürgersteingen, in den Wohngebieten nicht so dicht und selbst in kleinen Nischen auf den Hauptgeschäftsstraßen wo sie für 1 bis 3 Quadratmeter Grundfläche, vielleicht zwischen zwei Häusern, nicht viel Miete zahlen müssen.

Richtige Schuhmacher, die wirklich noch handgefertigte Lederschuhe machen, habe ich bei uns in der Stadt bisher zwei gefunden. Das Geschäft BIEMA ist alteingesessen und stadtbekannt.

Flickschuster & Schumacher

Hier werden nicht nur Schuhe gefertigt und repariert sondern auch geputzt. Hier werden auch Damenhandtaschen und Aktentaschen wieder zum Gebrauch gerichtet. Zurück bekommt man wirklich eine gute Handarbeit. Man läßt sich Zeit bei der Beratung. Der Schuster kommt selber und schaut es sich an wenn man möchte. Bei der Frage nach den Preisen für ein Paar angepasste und handgearbeitete Lederhalbschuhe wurde mir ein Preise von P3.100 genannt.

Flickschuster & Schumacher

Flickschuster & Schumacher

Ein weiterer Schuhmacher befindet sich auf der Hauptgeschäftsstraße. Die Bedienung war äußerst freundlich und zuvorkommend. Hier war man etwas günstiger. Für Halbschuhe aus Leder werden P2.100 bis P2.500 veranschlagt in den normalen Größen.

Flickschuster & Schumacher

 

Kinder auf dem Land

Kinder auf dem Land

Kinder auf dem Land

Die Familie lebt am Eingangstor zu einem großen Grundstück, welches einmal von reichen Menschen bewohnt wurde. An dieser Stelle befand sich das erste Tor, durch das der Besucher fahren musste und war dann erstmal zur weiteren Befragung zwischen diesem und dem zweiten Tor eingeschlossen. Am zweiten Tor warteten weitere Wachmänner mit einem Maschinengewehr auf erhöhtem Posten. Nach telefonischer Erlaubnis wurde dann das zweite Tor für den Besucher geöffnet. Wie auch immer, das ist lange her und ich erinnere mich nur noch fade daran. Heute lebt diese Familie als Grundstücksverwalter hier und ist Spielplatz für die Kinder.

Kinder auf dem Land

Wir waren hier um über unsere Wasserleitung zu sprechen, denn wir möchten sie wegen überhandnehmendem Wasserdiebstahl über dieses Grundstück, weg von der Straße neu verlegen.

Der Vater der Kinder macht hier aus geschlagenem Unterholz und Ästen Holzkohle.

Kinder auf dem Land

Straßenhändlerinnen mit Gewürzen

Straßenhändlerinnen mit Gewürzen

Straßenhändlerinnen mit Gewürzen stehen vor einem billig Supermarkt

Die Frauen stehen mit portionsweise abgepackten Gewürzen vor dem Ein- und Ausgang eines billig Supermarkts (phil. Discounter) auf dem Bürgersteig, oft auch rund um die Märkte, und bieten sie den einkaufenden Hausfrauen an.

Wenn das tägliche Geld nur reicht um für einen Tag die Mahlzeiten zu kochen ist dies sicherlich die günstigste Methode.

Lachende Kinder die nichts zu Lachen haben

Kinder am Meer

Kinder am Meer

Kinder am Meer          Kinder am Meer

Manchmal bringen wir an einem der Wochentage unsere Hunde ans Meer bei uns im Barangay. Ironischerweise wird der verdreckte Stadtstrand hier “Boracay” genannt. Hier nehmen viele Dorfbewohner ihr morgendliches Bad oder suchen bei Niedrigwasser nach essbaren Meeresfrüchten unter den Steinen. Es sind immer irgendwelche Menschen hier. Trinkgelage und Drogensitzungen werden abgehalten und vielleicht der eine oder der andere Teenager hat auf dem weitläufigen Gelände mit Bäumen und Büschen hier seine erste Zigarette oder den ersten Sex.

An diesem Tag ist auch eine kleine Gruppe Kinder mit einem Eimer unterwegs. Was zuerst wie eine Gruppe fröhlich lachender Kinder aussah, entpuppt sich ziemlich schnell als ein zu Tage tretendes Problem der Überbevölkerung in diesem Land. Die Kirche ist nicht weit entfernt von dieser Stelle. Sie ist nicht nur an Sonntagen immer noch gut besucht. Für die Probleme dieser Kinder ist sie aber sehr weit weg und stört sich auch nicht daran.

Die Kinder hatten uns mit den Hunden natürlich bemerkt und beobachten uns. Meine Frau nahm sich immer einen der Hunde und ging mit ihm ins tiefere Wasser, während ich auf die anden am Strand aufpasste. In kurzer Zeit überwanden die Kinder ihre Scheu und ihre Angst vor den Hunden und kamen näher.

Es entwickelte sich ungefähr dieses Gespräch:

Kinder: “Hallo.”

Ich: “Guten Morgen Kinder, was macht ihr schon so früh am Morgen hier?”

Mädchen: “Wir sammeln Muscheln und Meeresfrüchte die wir unter den Steinen finden können bei Ebbe.”

Ich: “Das ist schön aber warum tut ihr das?”

Mädchen: “Sir, unsere Familien haben nichts zu essen. Unsere Eltern haben uns geschickt am Strand was zu essen zu suchen. Sir, hast Du Kinder?”

Ich: “Ja, aber unsere Kinder sind bereits groß und haben ihre eigenen Familien.”

Mädchen: “Sir, willst Du nicht den Jungen hier in der Mitte adoptieren?”

Ich: “Warum fragst du das? Warum sollte der kleine Junge adoptiert werden?”

Mädchen: “Sir, in der Familie sie haben immer nichts zu essen. Da ist kein Geld für die Schule.”

Wie soll ich nun diesen Kindern erklären, dass wir an unsere Hunde jeden Tag mehr Hundefutter verfüttern als die ganze Familie an Essen brauchen würde aber den kleinen Jungen nicht adoptieren will. Diese Kinder gehen noch nicht oder gerade zur Schule und sind psychisch schon geschädigt. Die physische Schädigung durch Unterernährung ist bereits eingetreten oder wird sich in Kürze bemerkbar machen.

Die Kinder sind ja nicht die Einzigen die hier auf der Jagd nach etwas eßbarem sind, die halbe Bevölkerung des Dorfes zieht es hierher und das täglich. Durch die schnellwachsende Bevölkerung und die aus dem bodenschießenden Subdivisions für kleinere und mittlere Einkommen, ist man geneigt zu denken, es geht den Menschen besser. Dem ist nicht so, unten kommt weiterhin nichts an und diese Bevölkerungsschicht wächst noch immer unkontrolliert dank einer noch mächtigen katholischen Kirche, die allerdings langsam an Einfluß verliert.

Impressionen im Regen

Impressionen im Regen

Impressionen im Regen

Der Nachbar holt im Regen seine Kuh nach Hause.

Der Schrottsammler kommt

Der Alteeisensammler

Der Alteeisensammler

Der Alteeisensammler          Der Alteeisensammler          Der Alteeisensammler

Der Alteeisensammler          Der Alteeisensammler          Der Alteeisensammler

Heute, am Samstagmorgen, ich fühlte mich ja schon fast wie in Deutschland, kam der Alteisensammler vorbei. Er kam nur nicht langsamfahrend mit Flötenmusik vom Band daher, sondern mit einem alten Motorrad mit Beiwagen.

Alles was nicht mehr gebraucht wurde und sich mit der Zeit angesammelt hatte, wurde zusammen gesucht. Dazu gehört alles aus Plastik außer diesen dünnen Plastiktüten die man beim Einkaufen bekommt.

In unserer ‘dirty kitchen’ hängen mehrere Säcke an der Wand für Plastik (Shampoo-, Putzmittel- und Einweg-Getränkeflaschen) und für Metall (Konservendosen, ja selbst die Kronkorken vom SM)

An Glas nimmt er nur die Flaschen der Marke “Tanduay” an und diese müssen heil sein.

In der Zwischenzeit suchten die Nachbarkinder aus der Umgebung auch noch ein paar Teile zusammen und erhielten ein kleines Taschengeld.

Ja, Geld gibt es dafür. Egal ob Plastik oder Metall. Für jedes Kilogramm zahlt der Alteisensammler sofort P10 bar auf die Hand aus. Für die leeren Tanduay-Flaschen gibt es pro Stück P1, egal ob klein oder groß.

Nachdem alles gewogen, bezahlt und verstaut war, fuhr er damit zur Sammelstelle beim Schrotthändler.

Dies ist leider nicht aus Einsicht zum Umweltschutz entstanden, schade. Diese Einsicht fehlt den Meisten hier. Nein, es ist eine Notwendigkeit, die ein paar Peso in die Geldbörse spült. Bei uns waren das diesmal P260.

Der Alteeisensammler



xxx