Philippinen Reisen Blog Rotating Header Image

July, 2011:

Tropischer Regenschauer im Compostela Valley

Wir besuchten gute Freunde, die uns in Davao vom Busbahnhof abholten. Ich durfte dann den Multicab von Davao nach Nabunturan im Compostela Valley fahren.

Wir waren fast angekommen als wir wenige Kilometer vor dem Ziel von einem tropischen Regenschauer überrascht wurden.

Als Fahrer hatte ich einen ziemlich guten, trockenen Platz und diejenigen, die hinten unter dem kleinen Aufbau sassen auch so einigermassen.

Nur unser Freund Frank, der wollte unbedingt dieses Ereignis in vollen Zügen geniessen und war bei der Ankunft pudelnass.

Reisebericht – ländliche, unbekannte Stadtteile – Fahrt nach Tumpagon

Ein reichlich bebilderter Reisebericht über eine Autofahrt an einem Sonntag an die westliche Stadtgrenze von Cagayan de Oro durch die Barangays Pagalugan, Taglimao, Tuburan, Pigsag-an und bis zum letzten Brangay Tumpagon, dort wo die Strasse endet, an der Provinzgrenze zu lanao del Norte.

Viele der hiesigen Einwohner wissen gar nicht, dass diese entlegenen Ortsteile zum Stadtgebiet gehören und haben noch nie etwas davon gehört. Der kleinste Teil des Stadtgebietes ist dicht bebaut und was die Leute eigentlich die Stadt nennen.

Wir haben einfache, hart arbeitende Menschen getroffen, die ihren Lebensunterhalt durch Goldwäscherei in einem Fluss verdienen. Wir haben Menschen getroffen die den Sonntag in der Sonne ihrer einfachen Behausung genossen haben. Wir haben die Menschen getroffen, die am Sonntag ihre Wäsche im Fluss waschen und dabei gleich einen Familienbadetag abhalten. Wir haben die Kinder gesehen die dort am und im Wasser spielen durften.

Es war ein schöner Sonntag.

Zwischen den Barangays an der westlichen und der östlichen Stadtgrenze liegt ein riesiges, unerschlossenes Gebiet, welches auf der Karte als ‘Waldgebiet’ ausgewiesen wird. An einigen Stellen führen unbefestigte Wege hinein, ansonsten ist es pure Wildnis und einen späteren Bericht Wert.

Zum Reisebericht “FAHRT NACH TUMPAGON”

 

Eiswasser – die preiswerte Erfrischung

Eiswasser ist das preiswerteste Erfrischungsgetränk und gibt es an jeder Ecke.

Es wird in den sari-sari stores, den hiesigen Tante Emmaläden angeboten, aber auch von Snackverkäufern mit einer Eiskiste am Strassenrand oder in Wohngebieten von privaten Haushalten die damit die Stromrechnung für ihren Kühlschrank wieder einbringen wollen.

Eiswasser wird in dünnen Plastikschläuchen abgefüllt und ist meist Leitungswasser, dem man nicht unbedingt vertrauen schenken sollte. Es wird zu einem Preis von einem Peso verkauft.  Auch wenn die Antowort auf die Frage, ob es sich bei dem Eiswasser um Mineralwasser handelt, damit ist hier kommerziell gereinigtes Wasser gemeint, positiv ist , sollte man dem nicht unbedingt Glauben schenken.

Um an das kühle Nass heranzukommen, beisst man ein Loch in die Plastikhülle, am Besten am Ende. Steckt dieses Ende in den Mund und drückt auf den Plastikschlauch wenn es zu langsam fliesst. Geübte lassen sich das köstliche Eiswasser in kleinem Bogen in den offenen Mund fliessen ohne sich zu bekleckern. Wenn dann doch einmal was daneben gehen sollte, dann haben alle dabei Stehenden etwas zu lachen.

Sollte aus dem Eiswasser mal über Nacht Eis geworden sein oder weil man es auf die Schnelle in das Gefrierfach gelegt hat, dann wird es als Eis zum doppelten Preis verkauft. Es hat schliesslich mehr Strom verbraucht als das Eiswasser.

Die fahrbare Strassenküche

Strassenküchen sind in ganz Asien bekannt wie in allen Ländern der dritten Welt. In jedem Ort der Philippinen gibt es Strassenküchen.

Manchmal etwa sehr eigentümliche, wie diese mobile Strassenküche. Ich habe sie in einer Seitenstrasse gesehen und angehalten um mit den Besitzern zu sprechen und sie zu fotografieren.

Die Ehefrau sagte, sie hätten nur begrenzten Platz in ihrer kleinen “eatery” und sie hätten nachgedacht wie sie den am Besten nutzen könnten. Da Kundschaft den ganzen Tag über zum Essen kommt, das Essen aber nur am Morgen gekocht wird, haben die Sitzplätze zum Essen den Vorrang erhalten.

Der Ehemann hatte die Idee ihr bereits vorhandenes “sikad” in eine mobile “dirty kitchen” zu verwandeln. “Dirty kitchen” ist der lokale Name für eine Küche in der auf offenem Feuer gekocht wird. Fast jeder Haushalt in den Philippinen verfügt über so eine Küche zusätzlich zu der traditionellen Küche im Haus. Meist ist sie ausserhalb des Hauses untergebracht.

Am Ende kam dieses Gefährt als mobile dirty kitchen dabei heraus. Ein kleines Fahrrad mit Seitenwagen mit einer grossen Box für die Küchen- und Kochutensilien und einem offenen Platz für eine Feuerstelle für einen Topf oder Wok.

Der Ehemann ist der Koch und ist mit der Zubereitung der Speisen gegen 11 Uhr morgens fertig und fährt dann die mobile dirty kitchen nach Hause.

Wichtige Strasse in Mindanao in Bukidnon unterbrochen

Schwere Regenfälle über das erste Wocheende im July haben im Maisanbaugebiet in Barangay Lumbayao in der Stadt Valencia in der Provinz Bukidnon Erdrutsche am Morgen des 4. Juli verursacht, bei denen es Tote und Vermisste gab.

Die Erdrutsche haben Teile der Kapalong-Talaingod-Valencia Strasse verschüttet, welche die Provinzen Bukidnon und Davao del Norte verbindet. Schweres Räumgerät ist im Einsatz bei weiterem Regen und Schlamm die Strasse frei zu machen um sie zumindest teilweise wieder befahrbar zu machen.

Das Department of Public Works and Highways und die Verwaltung der Stadt Valencia arbeiten daran die Strasse frei zu bekommen. Sie wird dringen gebraucht um Waren von Valencia City in Bukidnon nach Tagum City in Davao del Norte und umgekehrt zu befördern.

Während an der Strasse gearbeitet wird können die Bewohner die längere Route über die Davao-Calinan-Bukidnon Strasse nehmen, welche die Städte Valencia und Davao verbindet.

SEAIR bietet billige Flüge nach Macao, Hong Kong und Singapur an

South East Asian Airlines (SEAIR) gibt bekannt, dass wiederrum preiswerte Flugtickets zu Top Touristenzielen nach Macao, Hong Kong und Singapur in diesem Jahr angeboten werden.

Die Preise liegen zwischen P999 und P1.299 für den einfachen Flug. Die Flüge können online oder per Telefon bis zum 6. Juli gebucht werden. Die Flugtickets für Hong Kong und Macao sind gültig bis zum 31. März 2012; für Singapur bis zum 30. November 2011.

Normalerweise kosten diese Flüge rund P3.000 bis P7.800.

SEAIR fliegt von seinem Standortflughafen Clark in der Provinz Pampanga.

Air Asia verspricht niedrigste Flugpreise

Bei sich abzeichnender Konkurrenz, Air Asia Philippines ist bereit den Dienst im Oktober aufzunehmen und die niedrigsten Flugpreise unter den Billigfliegern anzubieten.

Die Fluggesellschaft wird in den Philippinen als Air Asia Inc. bekannt sein und den Dienst im Oktober mit zwei Airbussen A320 Jets, geleased von der malayischen Mutterfirma,  aufnehmen.

Der Airbus A320 ist das Arbeitspferd der lokalen Billigflieger wie Cebu Pacific und Air Philippines.

Zusammen mit Cojuangco sind an dem Unternehmen Geschäftsmann Michael Romero und Marianne Hontiveros beteiligt. Jeder der Drei hält 20 Prozent der neuen Firma während Air Asia Berhad Vorsitzender Tony Fernandes die restlichen 40 Prozent hält.

Cojuangco sagte in einem Interview in der letzten Woche, sollten die Pläne zur Ausführung kommen, wird die Fluggesellschaft acht bis zehn Flugzeuge für den internationalen Verkehr vom Flughafen Clark Freeport in der Provinz Pampanga aus operieren.

“Wir werden einer der Hauptspieler sein. Unser Plan ist es, die niedrigsten Flugpreise im Land anzubieten”, sagte er.

Der Tamaraw von der Insel Mindoro

Ein Tamaraw (Bubalus mindorensis), ein wild lebender Büffel, kühlt sich mit seinen gefiederten Freunden auf einer Wiese ab.

Der Tamaraw ist bereits eine gefährdete Art und lebt heute nur noch am Berg Iglit-Baco auf der Insel Mindoro. Es wird angenommen, dass der Tamaraw vor langer Zeit auch auf der Insel Luzon vorkam.

Der Tamaraw konnte noch vor Jahren von der See bis hinauf in die Berge in eine Höhe von 2000 Metern über die gesamte Insel angetroffen werden. Durch Besiedlung, Jagd und Holzabbau ist der Tamaraw nun nur noch auf einigen wenigen, weit abgelegene grasige Ebenen zu finden.

Der Ort Talakag in der Provinz Bukidnon

Der Ort Talakag in der Provinz Bukidnon auf der südlichen Insel Mindanao hat im Norden eine gemeinsame Grenze mit der Provinzhauptstadt Cagayan de Oro City der Provinz Misamis Oriental.

Der Ort selber hat keine grossen Anreize zu bieten aber die Fahrt von Cagayan de Oro City nach Talakag führt durch eine schöne Berg- und Flusslandschaft.

Man fährt am Lumbia Flughafen vorbei und die Strasse windet sich herunter zum Cagayan Fluss wo es nach links über eine Eisenbrücke zu dem Ort Baungon abgeht. Der Ort gehört auch zur Provinz Bukidnon, kann über die Strasse aber nur von Cagayan de Oro City aus erreicht werden. Danach fährt man die Strasse wieder in teilweise Haarnadelkurven an der Macahambushöhle und der Macahambusschlucht bergauf.

Die Strasse führt teilweise sehr dicht an der oberen Canyonkante des Cagayanflusses entlang und es gibt immer wieder beeindruckende Aussichten in den Canyon und auf den Fluss.

PHILIPPINEN REISEN – Ortsbeschreibung für Talakag in Bukidnon

Es gibt einen Reisebericht über Talakag: Auf der Suche nach einer Lehrerin in Talakag

Wie ich zu Butterstreusel kam

Am Markt hatten wir einen kleinen Imbiss gefunden in dem Fastfood und Bäckereiprodukte wie Brot und Kuchen verkauft wurden.

Diese drei hübschen jungen Damen waren eigentlich immer dort und bedienten uns freundlich.

Am Eingang wurde ich auf ein kleines Schild aufmerksam. Da wurde Butter Streuselkuchen, das Stück für Peso 5 angeboten. Das wollte ich mir auf keinen Fall entgehen lassen und bestellte.

Mich wunderte, das es so lange dauerte und ich an der Verkaufstheke warten musste bis mein Streuselkuchen kam. Ich hatte nicht bemerkt, dass die Verkäuferin den Streuselkuchen in einen elektrischen Backhofen zum Erhitzen gegeben hatte.

Als sie mir den Plastikteller mit dem Stück Kuchen gab ahnte ich noch nichts Böses.

Als ich dann aber den Teller anfasste, wurde mir wohl im Unterbewusstsein klar, dass der Teller höllisch heiss sein muss. Die Verkäuferin hatte ihn bereits losgelassen und ich warf den Teller mit dem Streuselkuchen hoch in die Luft und sagte nur: “Init!” (heiss). Als dann Plastikteller und Kuchen mit lautem Getöse auf dem Fussboden landeten hatte ich alle Aufmerksamkeit der Gäste und Bedienung, die bis daher noch nicht schauten was los war.

Ich weiss bis heute nicht, wie die Verkäuferin den Teller gehalten hat ohne sich die Finger zu verbrennen.

Egal, alle waren besorgt um mich und fragten ob ich mich verletzt hätte. Das war nicht der Fall, nur mir sass der Schreck noch in den Knochen. Ich sammelte Teller und Kuchen wieder auf und verzichtete darauf mir noch ein neues Stück Streuselkuchen heiss machen zu lassen.

Leider gibt es diesen kleinen Laden nicht mehr am Markt. Die Miete war zu teuer geworden.

 



xxx