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June 16th, 2012:

Trucker in den Philippinen

Viele Lastkraftwagen, meist in Besitz privater Firmen, sind genauso bunt wie das Leben auf den Philippinen. Es ist Samstag, später Nachmittag. Viele Trucker richten sich an der Strasse auf einen freien Sonntag ein. Autorasthöfe kennt man nicht. Aber unsere Trucker hier wissen auch wo man parken kann, wo man ein Bad nehmen kann. Im Grunde ist es nichts anderes als man es von Europa her kennt – aber eben doch anders.

Diese Lastkraftwagen haben Maiskörner in Säcken geladen. Sie stehen vor einer modernen Speiseölraffenerie. Hier wird aus dem Mais ein feines Speiseöl hergestellt. Diese Fahrer und Helfer werden heute noch in diese Industrieanlage gerufen um entladen zu werden. Ja, sie brauchen die Helfer auf dem Lastkraftwagen. Die Helfer haben auf der Farm oder in einem Lagerhaus schon die Säcke per Hand und Kopf auf den LKW geladen. Hier werden sie das Gleiche tun, nur eben abladen – mit der Hand und mit dem Kopf.

Wie man sieht, gehören zu einem LKW meist ein Fahrer und drei Helfer, zumindest bei den mit Mais beladenenen. Die Fahrer sind hier nicht für das Auf- und Abladen zuständig, sondern fürs Fahren und deswegen sieht man von ihnen während den Warte- und Ladezeiten meist nur die Füsse.

Die anderen Trucker, die nicht mehr zum Be- oder Entladen kommen und leer oder andere Waren geladen haben, haben sich etwas weiter entfernt aufgestellt im Schatten der Bäume auf den Parkstreifen am Strassenrand. Wenn es regnet wird der Reis auf offenem Feuer unter dem Lastwagen gekocht und wenn es nicht regnet, dann sucht man sich dazu ein Plätzchen nicht zu weit vom LKW weg. Dazu ist es wichtig, so zu parken, dass man noch eine Hängematte aufhängen kann. Sollte es regnen, weren auch diese unter dem LKW aufgehängt.

Je nach dem wie weit die Fahrer mit ihren Lastkraftwagen vom Heimatort weg sind, kommen die Frauen oder Freundinnen der Fahrer zu ihnen heraus. Manchmal ist die Freundin auch nur für diesen Sonntag ;)

Das war ein kleiner Einblick in das Truckerleben in den Philippinen. Das habe ich heute ganz spontan erlebt, als ich mit den Hunden einige Kilometer den Highway entlang gelaufen bin und feststellte, es ist Samstag.

Es reizt mich ungemein, mich um eine Mitfahrgelegenheit auf einem dieser Trucks, meinetwegen von Cagayan de Oro nach Davao oder Surigao City zu bekommen, um es hautnah mitzuerleben und eine Fotostory dazu zu schreiben.


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Gedenkfeier zur Gründung von Malaybalay in Bukidnon

 

Foto: MARK CAYABYA
Weibliche Teilnehmer des Bukidnon State University Chors teilen sich einen leichten Augenblick am Rande der Feierlichkeiten zur Gedenkfeier des Tages zur 135. Gründung der Stadt Malaybalay in Bukidnon am 15. Juni 2012.

Der Gedenkfeier zum 135. Jahrestag der Gründung von Malaybalay in der Provinz Bukidnon auf der Insel Mindanao fehlt es an “Bedeutung für Geschichte” und Verständnis gegenüber den Menschen, die diesen Ort als Siedlung erbaut haben noch bevor die spanischen Kolonialisten kamen, sagte ein führendes Mitglied der Lumad.

Umayamnon Datu Benjamin “Otto” Omao sagte, dass er dankbar dafür sei, dass die Stadtverwaltung zur Gedenkfeier auch ein “pamuhat” (Ritual) abhalten lässt aber es sollten auch andere ethnische Aktivitäten stattfinden.

Omao ist der vorgeschriebene Repräsentant der Naturvölker im Stadtrat.

Die Gedenkfeier begann mit einem Ritual am “Ereccion del Pueblo” Denkmal auf der Rizal Plaza. Die Begebenheit markiert die Unterwerfung von 31 Häuptlingen unter Datu Mampaalong zu spanischer Herrschaft und Christenheit in 1877, nach Jahren des Widerstandes.

Zu dieser Zeit bewohnten die Stämme bereits verschiedene Siedlungen an der Stelle, an der heute die Stadt Malaybalay steht. Diese Siedlungen wurden von den Spaniern als pueblo mit dem Namen “Oroquieta del Interior” proklamiert.

Mehr Informationen über die Provinz Bukidnon und deren Orte auf der Webseite von PHILIPPINEN REISEN.


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