Der 3,673 Hektar grosse
Nationalpark um den Bulusan Vulkan herum wurde 1935 geschaffen und
wird auch die "Schweiz des Orients" wegen seiner Berglandschaft
genannt. Der Park umfasst Regenwald, einen Kratersee, heisse Quellen
sowie Felsformationen. Der Vulkan ragt 1,559 Meter in den Himmel.

Der Bulusan Vulkan befindet
sich in der Provinz Sorsogon etwa 20 Kilometer südlich der
Provinzhauptstadt. Busse von Manila über Legazpi fahren über den
Maharlika Highway durch den Park und kommen durch die Orte
Casiguran und Juban. Der Ort Irosin ist ein guter
Startpunkt und das
Mateo Hot Springs Resort liegt in der
Nähe. Von Irosin sind es zehn Kilometer bis zum Park.
Eine weitere Möglichkeit ist
es über eine landschaftlich schöne Route mit Überblick auf den
Pazifischen Ozean der San Bernardino Strasse durch die Orte Gubat,
Barcelona und dem Zentrum von Bulusan zu fahren. Die
Strasse ist nicht so gut und einige Abschnitte werden gerade
repariert. Von der Hauptstrasse gibt es einen Verbindungweg zwischen
Bulusan und Irosin von zwei Kilometer Länge der auch für Busse
geeignet ist direkt bis zum See.
Wenn man das heruntergekommene
Tor zum See durchschritten hat wird man mit einem Blick auf den
Bulusan Vulkan im Hintergrund und dem See im Vordergrund belohnt.
Dank dem nicht Vorhandensein einer Entwicklung hat die Gegend ihren
ursprünglichen Charakter erhalten wie man bei einem etwa 45minütigen
Rundgang um den See erleben kann.

Es gibt drei Hauptgipfel im
Park, den aktiven Bulusan Vulkan, der höchste der drei, der mit
vielen tiefen Schluchten und Höhlen gekennzeichnet ist, und Sharp
Peak und Mt. Jormahan. Das Zentrum der Bergmassives formt ein Gebiet
mit dem Aguingay See ohne Abfluss der im Sommer austrocknet. Der
Bulusan See im Park ist ein berühmter Touristenort. Die Region liegt
innerhalb desTaifungürtel und mit Stürmen muss zwischen September
und November gerechnet werden.

An Vögeln können noch die
Philippine Duck (Anas luzonica), der Philippine Hawk-eagle (spizaetus
philippensis), die Flame-breasted Fruit-dove (Ptilinopus marchei)
und die Philippine Eagle-owl (Bubo philippensis) beobachtet werden.
Über die Jahre hat der Bulusan
Volcano Nationalpark gelitten durch 'kaingin' (abbrennen), Feuerholz
sammeln und den illegalen Einschlag von Bäumen. Unkontrolliertes
Jagen hat Einfluss auf die Artenvielfältigkeit. Zum Beispiel das
philippinische Reh, dass hier zu hauf vorkam, ist ziemlich rar
geworden und wird noch selten gesehen. Sammler wilder Pflanzen
suchen den Park nach Orchideen Phagus sp. und dem Farn Prenephrium
bulusantum und Schefflera bulusanicum ab, die hier endemisch sind.