Sterben in den Philippinen

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Sterben in den Philippinen
Sterben in den Philippinen

Auch in den Philippinen wird gestorben. Es gibt viele Bestattungsinstitute mit verschiedenen Möglichkeiten an Räumlichkeiten. Angefangen von einfachen Räumen bis hin zu klimatisierten Räumen mit angeschlossenen Räumlichkeiten zur Übernachtung, WC, Dusche und Bad, sowie einer kleinen Kaffeeküche.

Eine preiswertere Aufbahrung ist in der Wohnung oder im Haus möglich.

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Die Blumengebinde mit den Schleifen sehen hier etwas anders und werden oft auf einem dreibeinigen Gestell aufgestellt. Es gibt natürlich auch kleinere Gestecke die einfach niedergelegt werden.

Für den Westeuropäer gewöhnungsbedürftig sind bei der Aufbahrung die Möglichkeit der halben Öffnung des Sarges, so dass man den Toten noch unter Glas sehen kann.

Hier spielen sich dann oft herzzerreissende Szenen ab.

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Hier treffen sich die Angehörigen, Freunde und Nachbarn und verbleiben oft eine lange Zeit um die Totenwache zu halten. Solange der Leichnam nicht beerdigt ist, muss jemand Tag und Nacht dabei sein. Dazu werden, wie zum Beispiel hier, Kaffee, Limonaden und kleine Imbisse gereicht.

Bei Aufbahrungen zu Hause, kann es schon mal für unseren Geschmack ‘rustikaler’ zugehen. Dort wird dann ununterbrochen Karten gespielt und Alkohol fließt in Strömen. Dabei kann es vorkommen, dass es zu Streitereien kommt und oftmals noch ein oder mehrere Särge dazu gestellt werden müssen.



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