Mittagessen in einer Carenderia

Mittagessen in einer Carenderia
Ein preiswertes aber leckeres Mittagessen in einer Carenderia

 

Ein preiswertes Essen kann durchaus lecker sein, solange man es mit dem Ambiente nicht so genau nimmt. Dabei gehe ich persönlich lieber in einer urtümlichen Carenderia, Eatery oder wie immer es genannt werden möchte, essen wo die Bedienung wirklich lächelt und wenn sie einen miesen Tag hat, eben nicht; als in einem dieser Nobelrestaurants, wo die Portionen auch nicht größer sind, dafür aber teurer und ich von der Bedienung ein Plastiklächeln erhalte.

Zurück zu unserem Essen in einer Carenderia, wo sich meist Taxi- und Jeepneyfahrer gut schmecken ließen bei Hausmannskost. Wir saßen etwa beengt. Zwei Portionen Reis, dazu hatte meine Frau ein Schweinefleischgericht von dem sie sagte, es schmeckte ihr gut (mir war da zuviel Fettes im Spiel), ich bekam deshalb Hühnerleber mit Herz  und -magen mit einem gekochten Ei in Soße. Für uns gemeinsam gab es sehr schmackhafte Mungosuppe, gemacht mit dicker Kokosmilch und zusätzlich noch eine Schüssel voll kostenloser Brühe wie es Brauch ist. Dazu für jeden ein Kaltgetränk. Das ganze schlug am Ende mit P79 zu Buche.



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