Reisewarnung

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Das Wahlfieber in den Philippinen wird heisser und heisser je näher der Wahltermin rückt. Die Bürgermeisterin von Gingoog City in Misamis Oriental ist nur 15 Kilometer im Hinterland der Stadt von kommunistischen Rebellen überfallen und schwer verletzt worden. Ihre zwei Schutzpersonen sind tot.

Berichte wie diese häufen sich zur Zeit aus dem Norden bis in den Süden der Philippine, wo eine blutige Politik mit Korruptionsgeldern auf die Sieger warten. Wähler und Stimmen müssen gekauft werden. Davon haben dann Familien einen Tag oder eine Woche Essen auf dem Tisch. Damit erwerben sich die Politker das angebliche Recht die öffentlichen Kassen plündern zu können.

Um diese Gelder vor der Wahl für den Wahlkampf aufbringen zu können, scheuen einige Politker nicht davor zurück in den Drogenhandel einzusteigen oder Banken überfallen zu lassen.

Für die Abenteuer-Reisenden ist diese Zeit nicht die richtige um tiefer ins Hinterland zu reisen. Nicht weil die NPA (kommunistische Rebellen) diese zum Ziel hat, sondern ganz einfach weil man schnell ungewollt ins Kreuzfeuer geraten kann. Die NPA, die Armee und rivalisierende Privatarmeen von Politkern gehen sich systematisch gegenseitig an die Kehle.

Verschiebt Euro Abenteuer in den Philippinen auf eine Zeit nach den Wahlen am 13. Mai 2013.

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