VORKOLONIALZEIT: Gold war im wahrsten Sinne des Wortes überall

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Eine goldene Statue der Hindu-Buddhist Göttin “Kinari” wurde bei Grabungsarbeiten in Butuan gefunden. Sie gehört zu den mit indischem Einfluss gefundenen Kunstgegenständen in den Philippinen.

PHILIPPINEN REISEN BLOG - Gold war in der Vorkolonialtzeit überall
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Gold war im Überfluss auf den Inseln in der Vorkolonialzeit und gehörte als Teil des täglichen Lebens der Ahnen dazu.

In seinem Buch schreibt der Historiker William Henry Scott, dass ein “Samar datu mit dem Namen Iberein zu einem spanischen Schiff gerudert wurde, welches in seinem Hafen im Jahre 1543 lag, von seinen Ruderern, die mit goldenen Halsbändern angekettet waren, während er selber seine eigenen goldenen Ohrringe und Ketten trug.”

Piloncitos sind Münzen, welche in der Vorkolonialzeit von den Menschen im Archipel benutzt wurden.

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Viele der gefundenen Kunstgegenstände des Landes, so wird angenommen, stammen aus den alten Königreich Butuan, einem Haupthandelsplatz vom 10. bis 13. Jahrhunderts. Historische indische Texte deuten an, dass Handelsschiffe mit den Leuten Geschäfte machten, die sie Survarnadvipa oder “Insel des Goldes” nannten. Es wird geglaubt, dass damit das heutige Indonesien und die Philippinen gemeint waren.

Zu den Schätzen der Vorkolonialzeit gehören unter andrem ein Ohrschmuckstück, welches “Panika” genannt wird; Armreifen bekannt als “Kasikas” und die spektakuläre Schlangen ähnliche Kette “Kamagi”. Seit der Entdeckung, einige der wertvollen goldenen Kunstgegenstände wurden geplündert, eingeschmolzen oder an irgendjemanden unbekannten verkauft.

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Den Schatzplünderern war es egal, ob diese goldenen Ornamente Originale und ein Teil der Erbstücke der Ahnen waren und wahrscheinlich ihren Ursprung nicht nur von hier, sondern auch aus anderen Teilen der Welt, mit denen man Handel trieb, waren.