Das Aufsaugen der Ruhe – Catanduanes

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Es gab eine Zeit, da war die Inselprovinz Catanduanes bekannt für den Slogan: “Land der heulenden Winde” wegen ihrer häufigen Stürme, die über sie hinwegrasten. Für die Catandunganons, die perfekte Stürme seit undenklichen Zeiten kennen, sind diese keine Spektakel aus Hollywood und für sie ist es kein Spaß mit dieser uralten Plage.

Aber über die heulenden Winde hinaus, ist Catanduanes heute touristischen Neuland, welches den ewigen Reisenden lockt. Viele echte Abenteurer betrachten die Insel wie einen rohen Diamanten mit seinen groben Kanten, der aber glitzern und zum besten Freund werden wird.

PHILIPPINEN REISEN BLOG - Die Ruhe der Insel Catanduanes aufsaugen
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Östlich der Bicol Halbinsel gelegen, trotzt dieses Juwel von Insel dem Pazifik und erweckt eine Atmosphäre von Abgeschiedenheit und ist eines der bestgehüteten Reisegeheimnisse der letzten Jahrzehnte.

Während immer noch Taifune über die Insel fegen, ist das Volk der Meinung, dass die wirklich zerstörerischen Stürme weniger werden.

Aber alle, die diesem furchterregenden Ruf trotzten, haben für sich selber Catanduanes als Paradies entdeckt und würden es am Liebsten für sich selbst behalten.

Es waren die Europäer, die dabei halfen, diese raue Insel auf die Karte des Tourismus zu setzen, als die Ersten über “majestätischen Wellen” am Puraran Strand in der Gemeinde Baras stolperten.

Ich denke, hier wird über SURFEN gesprochen, wenn die Provinz als “main draw” angesehen wird, mit einem langen, ausgezeichneten “barrel”, der einfach nur als majestätisch genannt werden kann.

Während des Südwestmonsuns ist der Strand die Ruhe selbst. Familien haben ihren Spaß im Pudersand und dem klaren Wasser.

Diejenigen die ihre Füße beim Surfen nass bekommen wollen, gehen nach Tilod, einige kleine Buchten weiter von Puraran für ihren Sport.

Die lange Küstenlinie hat der Provinz und Insel Catanduanes feine Strände mit atemberaubenden Kaps wie aus einer Filmkulisse geschenkt.

In der Provinzhauptstadt Virac befinden sich die Strände von Igang und Batag. Ein mit Korallen überstreuter Strand, der seinen Charm von einem Felsenbogen erhält.

 

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Mittlerweile ist der Igang Strand die Heimat des Twin Rocks Beach Resorts geworden, wo der Reisende einige abenteuerliche Dinge tun kann. Dazu gehört eine Zipline, Außenwandklettern, eine Hängebrücke und noch ein paar andere Dinge.

An einer kleinen Bucht gelegen, erhielt das Resort seinen Namen von zwei hammermässigen Felsformationen. Hier kann der Reisende auch Kajaking in dem ruhigen und flachen Wasser. Gäste können bei Ebbe auch bis dicht an die Felsformationen herangehen.

Nach einer kurzen Bootsfahrt von Bagamanoc befindet sich der Loran Strand auf der Insel Panay mit unberührtem weißen Sand und einer ruhigen Umgebung. Der Name stammt von der “Long Range of Navigation”, welches ein ehemaliger amerikanischer Außenposten in den 1950er Jahren war, um Schiffen im Pazifik den Weg zu weisen. Die Insel Palumbanes, gegenüber dem Dorf Caramoran, ist ein aufkommender Tauchplatz mit reichem Meeresleben.

 

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Wegen seines rauen Geländes ist Catanduanes über und über mit Wäldern und Wasserfälen bedeckt, zur Freude von Naturliebhabern, die sich an den Kaskaden und dem erfrischenden Wasser erfreuen können. Die Maribina Wasserfälle befinden sich zwischen den Dörfern Marinawa und Binanuahan in der Gemeinde Bato und sind die am Einfachsten zu erreichenden Wasserfälle mit mehreren Auffangbecken.

Der Nahulugan Wasserfall befindet sich im Norden der Insel, bei Gigmoto und hat einen hohen Fall über drei Kaskaden, wo man ein Bad nehmen kann.

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Wie die meisten, typischen Bicolanos, so zeigen auch die Catandunganons ihren Glauben gerne mit religiösen Plätzen. Der bemerkenswerteste davon ist die aus der spanischen Ära stammende Kirche in Bato. Sie ist eine Bastion für den Glauben und ein Bollwerk gegen die zerstörerischen Taifune der sturmgeplagten Insel.

Tief in Barangay Batalay befindet sich der diözesane Schrein des Heiligen Kreuzes, dem Begrabungsort des Augustiner Paters Diego de Herrera, der hier in der Gemeinde im Jahr 1576 starb. Der Priester war mit den spanischen Eroberern Legazpi und Urdaneta gekommen und der erste katholische Missionar in der Provinz.

Ein weiterer sehr frequentierte religiöser Ort ist die Batong Paluway Chapel in San Andres, wegen seiner Daumen großen Flußsteine mit dem Abbild der Jungfrau Maria. Man glaubt von ihnen, dass sie über die Jahre gewachsen sind.

Ein geschichtlicher Ort, den der Reisende gesehen haben sollte, ist der Luyang Cave Park in San Andres, wo unzählige Einheimische im 17. Jahrhundert von Moro Piraten zu Tode gewürgt worden waren. Die mehr furchtlosen Seelen können durch die Höhle wandern und werden an einer Lichtung, einige hundert Meter entfernt herauskommen.

Hier hat das staatliche Wetteramt eine neue Wetterwarte, die auch einen Besuch lohnt.

Noch mehr bebilderte Informationen über die Insel und Provin Catanduanes auf der zu diesem Blog gehörenden Webseite unter:

TOURISTISCHE BESCHREIBUNG DER INSEL UND PROVINZ CATANDUANES