PHILIPPINEN BLOG - Fahrt mit dem Jeepney durch die Stadt Foto von Sir Dieter Sokoll, KOR für PHILIPPINEN MAGAZIN

Fahrt mit dem Jeepney durch die Stadt

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Ich weiß nicht, wie viele unterschiedliche Jeepney-Routen durch die Stadt führen, aber es ist möglich von fast allen Stadtteilen, den Barangays, in die Innenstadt, zu den Märkten und von dort weiter in andere Stadtteile zu gelangen. Damit nicht alle Jeepneys auf den gleichen Straßen unterwegs sind, sind sie so geroutet, das auch parallel Straßen genutzt werden. Um das bisherige Verkehrschaos um den Märkten zu entwirren, hat man für die Jeepneys der bestimmten Routen gesonderte Haltestellen ausgewiesen und öffentlich gemacht. Diese werden von Verkehrspolizisten überwacht und kontrolliert. Denn der philippinische Jeepneyfahrer ist auf der einen Seite dickköpfig, wie auch viele Fahrgäste dieser Nahverkehrsmöglichkeit, die dann gerne schon mal mitten auf der Kreuzung ein- oder aussteigen möchten.

 

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Das Einsteigen, wie auch das Aussteigen aus diensen Fahrzeugen ist selbst für sportlich Typen nicht immer einfach und schon gar nicht für ältere Damen und Herren, wenn sie dann noch irgendetwas an größerem Gepäck mit sich herumtragen. Für das weibliche Verkaufspersonal mit kurzen, engen Röcken und hochhackigen Schuhen ist es auch etwas, was erstmal gelernt werden muss.

 

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Die Fahrer möchten schon, dass sie ihren Jeepney fast voll haben, wenn sie an bestimmten Stellen in der Stadt losfahren. Da warten sie dann mehr oder weniger geduldig bis sich das Fahrzeug füllt. Um potentielle Fahrgäste anzulocken und zum Einsteigen zu ermuntern, tun sie dann schon mal so, als ob sie nun losfahren würden. Sie fahren dann 1 bis 2 Meter, um dann wieder zurückzusetzen oder an manchen Stellen fahren sie dann auch schon mal um den Block herum, um wieder an der gleichen Stelle anzukommen und erneut zu warten.

Wenn sie dann endlich die Fahrt aufnehmen zum anderen Ende ihrer Strecke, kann es oft nicht schnell genug gehen. Da werden dann andere Fahrzeuge überholt, um noch beim Überholen oder kurz danach von einem Fahrgast aufmerksam gemacht zu werden, dass er nun aussteigen möchte. Das führt oft zu spektakulären Fahrmanövern. Das Gleiche gilt, wenn sich noch oder wieder frei Plätze im Jeepney sind, wenn dann der Fahrer überall potentielle Fahrgäste sieht, wo dann doch keine sind.

 

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Das Rechtsabbiegen an Ampeln ist nach philippinischem Verkehrsrecht ohne ausdrückliche Verkehrszeichen erlaubt und deshalb sollte auch immer der rechte Fahrstreifen dazu freigehalten werden wenn möglich. Jeepney- und Taxifahrer machen sich einen Sport daraus, kurz vor dem Grün werden, diese Spur zu belegen und dann bei Gelb Gas zu geben und vor den anderen wieder in die Fahrspur für geradeaus zu kommen. Wenn dann mal die Straße so eng ist, dass rechts keine Spur freigehalten werden kann, dann werden die bei Rot haltenden Fahrzeuge auch schon mal links überholt, um dann nach Rechts abzubiegen.

 

An den Endpunkten der Routen für Jeepneys gibt es nicht immer, aber oft, einen sogenannten Jeepney-Terminal. Dort gibt es dann Imbisse, kleine Restaurant und Toiletten, manchmal auch mit Billiard, wo die Jeepneyfahrer Pause machen können.

Filipinos beginnen, wie hier unter der Aufsicht von Verkehrspolizisten, sich in Schlangen anzustellen, um dann in den nächsten ankommenden Jeepney einzusteigen. In den Stoßzeiten ist es früher schon vorgekommen, dass ältere Menschen und Kinder zur Seite gestoßen wurden, weil die Jeepneys regelrecht gestürmt wurden.

 

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Hier bettelnde Personen zu sehen ist allltäglich. Oft bekommen sie ein paar Münzen zugesteckt, wie auch dieser alte Mann. Straßenverkäufer mit Snacks, Getränken, und allem möglichen und unmöglichen befinden sich in unmittelbarer Nähe auf den Gehwegen oder gehen mit einem Bauchladen oder Korb um die Jeepneys herum.

 

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An den Jeepney-Terminals, aber auch an verkehrsneuralgischen Punkten stehen sogenannte ‘barker’. Sie sind den Jeepneyfahrern behilfllich, zusätzlich zu ihren ‘conductors’ (Jeepne-Begleiter), wenn sie welche dabei haben, um ihre Fahrzeuge schnell vollzubekommen. Diese helfen auch mit dem Gepäck und deuten bei unterschiedlichen Routen auf den betreffenden Jeepney und rufen dabei laut sein Fahrziel aus. Daher auch der spassige Name des Barkers, weil er die Namen laut herausbellt. Für seinen Dienst bekommt er vom Fahrer 5 Peso zugesteckt. Das hatte ich auf dem letzten Bild übernommen und diese beiden verwegenen Gestalten hatten ihren Spaß daran.

 

Von diesem Tag mit mehreren Fahrten mit einem befreundeten Jeepneyfahrer durch die Stadt Cagayan de Oro habe ich auch ein Video gemacht mit meinen Eindrücken. Das Video ist Teil meines Videokanals PHILIPPINEN REISEN in Youtube. Bei Gefallen und Interesse freue ich für ein Abo, Like und auch einen Kommentar.

 

 

 

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