Antike Philippinische Goldschätze

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Der üppige Goldschmuck, der von den Darstellern der Epicserie “Amaya” von GMA-7 getragen wird ist nicht nur reine Fantasie – solch Goldschmuck wurde von den frühen Filipinos hergestellt und getragen.

Die echten goldenen Artifakte, die ausschlaggebend zur Gestaltung von “Amaya” waren, kann man bei einem Besuch im Ayala Museum in Makati bestaunen. Dort befinden sich mehr als 1.000 antike Artifakte, darunter Ohrringe, Halsketten, Masken, Armreifen, Skulpturen und andere Objekte meist aus 22 bis 24 Karat Gold hergestellt von denen Archilogen anehmen, dass sie im 10. bis 13. Jahrhundert gefertigt wurden. Viele dieser Artifakte wurden in den Visayas und auf Mindanao entdeckt und gefunden.

Hara Linayen, gespielt von Ayen Munji-Laurel, trägt in der Serie eine extravagante goldene Krone nach der Idee von “Ancestors of Gold” Ausstellung im Ayala Museum.

Tatsache ist, das wenige Filipinos wissen, dass selbst vor der spanischen Kolonisation des Landes eine starke Tradition des Goldhandwerks bestand.

GMA sendet am 11. September um 22.30 Uhr lokaler Zeit eine Doku unter dem Titel “Philippine Treasures” und zeigt dabei bisher unerzählte Geschichten über wichtige kulturelle Artifakte des Landes.

Wie wurden diese Schätze entdeckt und wie kamen sie ins Ayala Museum? Um diese Fragen zu beantworten,  fuhren die Leute von “Philippine Treasures” den langen Weg nach Surigao del Sur um Berto Morales zu treffen, einen Arbeiter der vor 30 Jahren über die Entdeckung seines Lebens stolperte.

Morales war an einem frischen Aprilmorgen 1981 dabei einen Graben auszuheben als etwas unter der Erde sein Aufmerksamkeit erregte.

Den Goldschatz den Morales gefunden hatte kam teilweise zur Sammlung des Ayala Museums. Aber was passierte mit Berto? Er hatte Gold gefunden, wurde er reich?

Viele werden überrascht sein, dass Morales heute ein einfaches Leben in Surigao del Sur führt, nicht viel anders als bevor er den Goldschatz gefunden hatte.

Ohrschmuck gefunden in Arasasan in Mindanao.

Fotos: Neal Oshima, Ayala Museum
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