PHILIPPINEN REISEN BLOG - Die blutigen Legenden der San Juanico Brücke

Die blutigen Legenden über die längste Brücke der Philippinen

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Noch ist die San Juanico Brücke die längste Brücke in den Philippinen. Die Brücke ist auch ein Symbol der Liebe, welche die beiden Inseln Samar und Leyte verbindet. Sie ist ein Geschenk von Ferdinand Marcors, dem ehemaligen Präsidenten der Philippinen, an seine Ehefrau Imelda, welche aus der Provinz Leyte stammt.

Der Bau der San Juanico Brücke begann in 1969 und dauerte 4 Jahre zu einem Preis von US-$21,9 Millionen.

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Kennt ihr die ganzen Geschichten, welche sich um die geheime Betonmischung für das
Fundanment ranken. Sie werden den Leser erschauern lassen.

DIE URBAN LEGENDE

Imelda Marcos hatte das Sagen beim Bau der Brücke. Während der Bauzeit sollen viele Kinder gleichzeitig von den Inseln Samar und Leyte verschwunden sein. Dieses Phänomen soll erst dann wieder aufgehört haben, als die Brücke fertiggestellt war.

Es gibt etliche Versionen dieser Geschichte, alle haben gemeinsam, dass die von Kindern handeln.

STARKE FUNDAMENTE DURCH DAS BLUT VON BABIES

Die Fundamente der Brücke sollen stärker gemacht worden sein, mit dem Blut von Babies und Strassenkindern. Das Ritual soll vollzogen worden sein und die gesamte Struktur zu stärken.

DER BETONMISCHER

So wie schon die vorherigen Geschichten soll das Blut von Kinder mit in den Betonmischer durch Bauarbeiter gegeben worden sein, als diese den Beton für die Fundamente machten.

Die meist bekannte Version ist diese:

DIE FRAU UND DIE FLUSSFEE



Es wird erzählt, dass die Frau, die das Sagen für den Brückenbau hatte, einen Wahrsager aufgesucht hatte. Dieser soll gesagt haben, dass die Brücke niemals fertiggestellt werden würde, wenn nicht das Blut von Kindern in die Fundamente gemischt werden würde. An diese Vorhersage glaubend, wurden die Bauarbeiter angewiesen Strassenkinder zu fangen und ihnen die Kehlen durchzuschneiden und das Blut an der Brücke zu verteilen. Die Körper der toten Kindern wurden dann in den Fluss geworfen. Das alles wurde von der Flussfee gesehen. Sehr besorgt und Mitleid mit den Kindern habend, verfluchte die Flussfee die Frau. Der Frau wuchsen Schuppen an den Beinen und sie verbreitete einen fauligen Fischgeruch – das ist warum die Frau immer lange Röcke und Kleider trägt, um ihre Beine zu verstecken und oft ein Bad nimmt, um den Geruch zu vertreiben.

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Dies sind einige der Geschichten und Legenden, die sich um die San Juanico Brücke ranken. Wahr oder nicht wahr, die Brücke hat den Test der Zeit bestanden. Sie war Zeitzeuge von glücklichen und traurigen Ereignissen in Samar und Leyte. Die Brücke tat selbst während und nach dem schweren Supertaifun Yolanda ihrn Dienst im November 2013. Die Brücke blieb standfest trotz aller Beschädigungen.

Die San Juanico Brücke ist die Hauptverbindung für die Waraynons in den Provinzen von Leyte und Samar zu ihren Verwandten. Die Brücke verbindet die Stadt Tacloban auf der Insel Leyte und die Gemeinde Santa Rita auf der Seite der Insel Samar.

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Auf meiner Videoseite für die Philippinen DIE PHILIPPINEN IM VIDEO gibt es ein Video über die San Juanico Brücke

Mit dem Bananenboot zwischen Leyte und Samar