Bizarre Gesetze

 

Bizarre Gesetze, mit denen Filipinos sich heute noch herumschlagen müssen.

Wie auch in der übrigen Welt, so haben auch die Philippinen ihren Anteil an eigenen bizarren Gesetzen, die entweder dem Zeitgeist nicht mehr entsprechen oder auf andere Weise veraltet sind.

Während einige dieser Gesetze ziemlich selbsterklärend sind, benötigen einige schon eine gute Erklärung, um sie zu verstehen.

Verwunderlich ist, dass alle die beschriebenen Gesetze noch in Kraft sind. Es wäre deswegen keine üble Idee, sich mit diesen Gesetzen vertraut zu machen, bevor man eines übertritt.

Am Ende schützt Unwissenheit nicht vor Strafe.

 

 

HEIRAT LÖSCHT KRIMINELLE VERANTWORTUNG BEI VERGEWALTIGUNG

 

 

Nach dem Bundesgesetz 8353 (The Anti-Rape Law von 1997), welches ein gewaltiger Sprung gegen die Vergewaltiger im Lande war, hat einen unglücklichen Passus mit dem Artikel 266 Section C:

“The subsequent valid marriage between the offended party shall extinguish the criminal action or the penalty imposed. In case it is the legal husband who is the offender, the subsequent forgiveness by the wife as the offended party shall extinguish the criminal action or the penalty: Provided, that the crime shall not be extinguished or the penalty shall not be abated if the marriage is void ab initio.”

“The subsequent valid marriage between the offended party shall extinguish the criminal action or the penalty imposed. In case it is the legal husband who is the offender, the subsequent forgiveness by the wife as the offended party shall extinguish the criminal action or the penalty: Provided, that the crime shall not be extinguished or the penalty shall not be abated if the marriage is void ab initio.”

Der Straftäter wird von der kriminellen Verantwortung befreit, nachdem er sein Opfer heiratet, welches sich dicht an das Strafgesetz der spanischen Zeit, insbesondere mit Artikel 344 anlehnt.

Hinter der Verzeihung steckt der Wunsch, dem Täter die Möglichkeit zu geben, als Ehemann ein neues Leben mit der Frau zu beginnen.