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Lebensgeschichte – 17

 



 

 

SUROY-SUROY’S GESCHICHTE VON 1976 BIS 2009

17

 

Ich will Euch diesen Nachtrag nicht vorenthalten, der mir noch jetzt einfällt.

Deswegen fällt die Episode heute kurz aus und hat auch keine Bilder.

 

Wir waren auf einem Markt in einer Kleinstadt auf dem Wochenmarkt. Nach einer Weile meinte mein Freund der Marktschreier, er hätte einen rauen Hals vom Krackelen und der Umsatz war auch schon ganz gut. Also in die nächste Kneipe zum Durstlöschen. Nach einer Weile, kam ein älteres Mütterlein herein, und verlangte von den zwei „Faulen Nichtstuern“ resolut, dass man ihr die zwei benötigten Flaschen zur Teppichreinigung gebe. Ich durfte mit ihr zum Stand gehen. Ich gab sie ihr in einer Tüte und wollte wieder gehen. Aber da hatte ich die Rechnung ohne altes Mütterchen gemacht. „Junger Mann, können Sie mir das nicht nochmals zeigen.“ Ja, klasse. Also ich den Schrubber aus der Wanne und mit hochrotem Kopf bearbeite den Teppich. Immer mehr Leute bleiben stehen. Schöner Mist. Ich schaue immer wieder ob der Teichgraf nicht gucken kommt, wo ich bleibe. Aber der kommt nicht. Ich verkaufe sogar noch für etwas für über DEM 100. Als sich dann alles wieder zerstreut hat, aber nichts wie weg. Der Teichgraf meinte nur ganz trocken, als ich ihm das Geld gab, na, du hast doch das Zeug zu einem Marktschreier.

Die Post schickte mir eine Benachrichtung, dass da am Hauptzollamt eine Sendung für mich liege. Als ich die dann abholen wollte, wollte der Beamte von mir Einfuhrpapiere sehen. Hehe hatte ich doch keine Ahnung von, Einfuhrpapiere und Quotas die eh schon alle von den ‚Grossen’ erfüllt waren, und schon in Containern im Hamburger Freihafen lagen. Der Beamte hatte wohl ein Einsehen mit mir und sah wohl, dass ich von Tuten und Blasen keine Ahnung hatte, und meinte wenn ich ihm erklären würde, dass ich die Ware nicht gewerblich veräußern würde, könnte er sie mir so aushändigen. Ich hab ihm dann versprochen oder auch unterschrieben, dass ich alles verschenken würde.

Auch diese Blusen waren in kürzester Zeit verkauft.

Die sechs Wochen waren sehr schnell vergangen. Ich hatte viel Spass gehabt mit dem neuen Freund, dem Marktschreier. Fast alles war verkauft. Der Marktschreier kaufte mir zwei Tage vor Abflug noch das Auto für DEM 800 ab. Einen Rückflug, diesmal mit Thai Airways über Bangkok nach Manila hatte ich mir schon besorgt. Wiedereinmal Abschied nehmen von meinen Eltern und meinem Rex, unserem Schäferhund.

Wieder eine Woche in Bangkok verbracht, mit dem gleichen Mädchen vom letzten Mal. Nach zwei Tagen, beim abendlichen Bier draussen auf dem Platz vor dem Hotel, zeigte sie mir einen Brief von einem Australier, der am nächsten Tag ankommen sollte, den sie von früher kannte. Sie wollte mir ihre Freundin aufschwatzen und tauschen. Darauf bin ich nicht eingegangen. Sie hat es akzeptiert und war deswegen auch nicht sauer. Musste sie halt warten bis ich wieder abflog. Die Woche hatte sonst keine nennenswerte Vorkommnisse, an die ich mich erinnern kann.

 



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