Lebensgeschichte – 27

 



 

 

SUROY-SUROY’S GESCHICHTE VON 1976 BIS 2009

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Immer noch 1982 -Tokio – Seoul – Hong Kong – Philippinen

Wir sind wieder in Hongkong und dasselbe Spielchen wird gespielt. Zu Chinese New Year sind wir in Hong Kong. Wir feiern es im „Four Sisters“ und später dann weiss ich nicht mehr wo. Wir hatte einige Tage Pause eingelegt. Es war sowieso schwierig zu dieser Zeit Flüge zu buchen und die Preise waren auch nicht so gut.

Nach einiger Zeit mussten wir eine Zwangspause einlegen. Irgendetwas war schief gelaufen. Alle hielten sich ziemlich bedeckt und ich kam nicht genau dahinter was los war. Aber einer oder mehrere waren bei den Zollkontrollen in Korea böse aufgefallen. Alles verkroch sich in die Löcher oder flog irgendwo hin, nach Hause oder in Urlaub. Michael wollte „leer“ nach Seoul zurück fliegen zu seiner Yonhee und dort bleiben bis sich wieder alles beruhigt hatte. Ich machte mich fertig die Zeit auf den Philippinen zu verbringen und wollte meinen Liebling zuhause in Cagayan de Oro überraschen.

In guter Stimmung, einige Dollars in der Tasche, und die Gewissheit ein Konto in Hong Kong zu haben, flog ich nach Manila. Einige Tage in Olga Casa Pension auf der Mabini St. oder im Las Palmas nicht weit weg davon. Als ich erzählte, dass ich nach Cagayan de Oro fliegen will, gleich alles was Filipino war: „Lass das sein, mach das nicht, das ist gefährlich!“. Das konnte mich aber nicht davon abhalten, mir ein Rückflugticket nach Cagayan de Oro zu besorgen. Ich wollte doch wissen und sehen wo mein Liebling zu Hause ist. Drei Flüge gab es am Tag mit PAL. Ich buchte den ersten Flug frühmorgens.

Das war ein schöner Flug. Unsere Flughöhe war nicht zu hoch und nur ab zu störten Wolken den Blick nach unten. Die Philippinen breiteten sich wie eine Landkarte dort unten aus und ich konnte ziemlich genau sagen wo wir gerade waren. Wir flogen an Puerto Galera/Mindoro vorbei und es war gut zu erkennen. Nicht lange danach kam auch auf der rechten Seite Borocay in Sicht. Ich konnte auch die anderen Inseln wie Panay und Negros gut auseinander halten und Cebu erkennen als wir die Insel überflogen. Von nun an wurde ich ja zusehends aufgeregter. Das was jetzt kam war Neuland für mich. Wir überflogen Bohol und nachdem wir wieder über Wasser waren, die Bohol See. Kurze Zeit später begann auch schon der Sinkflug und der Landeanflug auf den Lumbia Airport in Cagayan de Oro City. Auf der gegenüberliegenden Seite war gut die Insel Camiguin zu sehen. Der Flughafen von Cagayan de Oro befindet sich südwestlich von der Stadt auf einer Hochebene in den Bergen. Der Windstand günstig, so wie er meistens ist, ablandig. Das hieß, es war ein mehr oder weniger einfacher Anflug auf den Flughafen, solange der Pilot die Landebahn sehen konnte.

 

 

(Vielleicht dreimal ist es mir später passiert, dass der Pilot von Süden her die Landebahn anfliegen musste. Das bedeutete dann, dass wir am Flughafen rechts vorbeigeflogen sind weiter in die Berge von Mindanao hinein um dann eine 180° Kehrtwende zu fliegen, so wenn man dann links sass, dass Gefühl hatte, die Flügel würden die Hügel streifen.)

Also im direkten Sinkflug auf die Landebahn zu, nur kleine Korrekturen nach meinem Ermessen. Da ich rechts sass konnte ich leider nicht viel von der Stadt sehen. Aber wie bei späteren Flügen auf der linken Seite, hätte ich sehr schön die Stadt, den Fluss und die zwei Brücken sehen können. Dann gab es nur noch unbewaldete mit Cogongras bewachsene Berge zu sehen und wir waren gelandet.